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Der Perlenschmuck gehört neben Eheringe (1milliontrauringe) zu jenen Schmuckarten, die sich über die Zeit nicht allzu sehr verändert haben. Das liegt vor allem daran, dass es gerade beim Perlenschmuck darum geht, die Perlen für sich wirken zu lassen und die anderen Bestandteile des Schmuckstücks nur dazu zu nutzen, die Perle ins rechte Licht zu rücken, nicht aber zu übertrumpfen. Daher entstehen im Bereich des Perlenschmucks oft klassische, elegante und dabei auch zeitlose Schmuckstücke, die mit ihrem bezaubernden Aussehen auch nach vielen Jahren noch zu begeistern wissen.
Lange Zeit war man sich nicht sicher, wie es überhaupt zur Entstehung einer Perle kommt – mittlerweile geht man jedoch davon aus, dass durch Parasiten, die in das Mantelgewebe der Muschel eindringen oder aber durch Verletzungen des Mantelgewebes eine Art Zyste gebildet wird. Bei dem Versuch, die Zyste abzuscheiden bildet die Muschel nach und nach viele Schichten aus Calciumcarbonat, wodurch im Laufe der Zeit dann die Perle entsteht. Perlen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, was neben der Form, Größe und Farbe auch Lüster, Oberflächenqualität, Perlentyp, Bohrung und die Stärke des Perlmutts betrifft. Beim Lüster handelt es sich um die Bezeichnung des Perlenglanzes. Was die Farben betrifft, so gibt es die Perlen in Weiß, silber-, creme- und goldfarben über Grün, Blau und Rosé bis hin zu Schwarz.
Um die Perlen ranken sich nach wie vor auch diverse Mythen und sie gelten darüber hinaus auch – je nach Kultur – als Symbol für Jungfräulichkeit, Reinheit und Unschuld, aber auch Glück, Liebe, Kinderreichtum, Weisheit und Würde. Für den Perlenschmuck werden heute fast ausschließlich Zuchtperlen verwendet. |